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Sicherheitstraining der Jugendgruppe in Coswig (10.-12.06.2016)

von: Denis Hauptvogel.

Auf unserem Sportkalender wurde vorgesehen, dass wir mit unserer Kanujugend ein Sicherheitstraining (1. Trainingslager) absolvieren. So begannen wir wenige Wochen zuvor mit der Planung. Schließlich mussten wir uns als Übungsleiter ja einig sein, wie viele unserer Jugendlichen wir mitnehmen können bzw. wer denn alles mit möchte. Nachdem uns die Anzahl der Jugendlichen und der Betreuer bekannt war, wurde die Verpflegung geplant und eingekauft.  

Am Freitag, den 10.06.2016, trafen wir uns zum Start in ein schönes und hoffentlich erlebnisreiches Wochenende. Es meldeten sich 10 Jugendliche, wovon 2 wenige Stunden zuvor krankheitsbedingt absagen mussten. So waren wir letztendlich 8 Jugendliche und 4 Erwachsene, wobei 2 Erwachsene Samstag nachkommen wollten. Um alle mal namentlich zu nennen:

Jugend: Philipp Niehoff, Maximilian Krone, Aaron Mangelsdorf-Wehr, Jan Eyk Kleske, Samara Schurz, Mikka Finn Kleske, Sebastian Berger und Paul Alexander Jörß;

Betreuer: Thomas Berger, Denis Hauptvogel, Sven Schurz, Andrea Jörß, Ute Berger und Steffi Schurz.

 

Nach der Ankunft am Bootshaus des Kanuvereins Coswig (Anhalt) e.V. begannen wir sogleich mit dem Aufbau der Zelte, bei dem alle emsig dabei waren. Besonders überrascht wurde Samara, die, als alle Zelte standen, von ihrem Vater erfuhr, dass er ein Zelt für seine Familie gekauft hatte, welches an diesem Wochenende eingeweiht werden sollte. Danach wurde fleißig gepaddelt und gebadet bis es, nach dem Grillen, für die Kids hieß „Gute Nacht und schlaft schön bis am Morgen der „Wecker“ klingelt.

Unsere Jugend wurde selbstständig wach, da sie alle ein wenig Angst am Vorabend verspürten, als vom „Wecker“ die Rede war. Nur einer, unser Philipp, war noch im Schlafsack als der „Wecker“ in Form einer Sirene erklang. Er störte sich aber nicht daran, denn er war schon wach. Andere Gäste auf dem Gelände störte es vielleicht, denn sie feierten am Abend zuvor ausgiebig, so dass unsere Kids beim schnellen Einschlafen gestört wurden. Also dachten wir uns „Rache ist süss!“ Danach erklärten sich Aaron, Basti, Jan und Mikka bereit, die Flaschenpost der auf dem Gelände übernachtenden Grundschulklasse vom Ufer in die Strömung zu bringen, wofür uns der Dank der Betreuer der Klasse zu Teil wurde.

Als Andrea vom Bäcker kam, waren alle ohne Ausnahme beim Eindecken des Frühstückstisches dabei, was im Nachhinein bestimmt einige Eltern erstaunen und freuen wird. Zum Frühstück klärte uns Thomas über den Verlauf des Tages auf. Wir räumten den Tisch ab, machten uns frisch und trafen uns zum Theorieteil im Gemeinschafts-/ Fernsehraum des Bootshauses, wo uns Thomas Berger wichtige Informationen, wie Verhalten an Wehren, Bojen und Fähren, sowie die Rettung von Personen nahe brachte.

An den Theorieteil schloss sich ein Mittagsimbiss an, bevor es zum Praxisteil ins Naturbad „Fläming“ ging. Neben dem „Aussteigen unter Wasser“, testeten Denis und Thomas nach dem Umkippen durch Hochheben des Bootes, ob alle richtig im Boot sitzen. Mikka bewies den anderen, wie man es nicht macht und fiel aus ca. 50 cm Höhe ins Wasser, tauchte auf und fing an, lauthals zu lachen. Zudem begrüßten wir dort unsere beiden nachgereisten Betreuer Ute und Steffi.

Nach ca. 3 Stunden im Naturbad fuhren wir wieder in unser Lager am Bootshaus des Coswiger Kanuvereins. Wir kochten Kaffee, aßen Eis, paddelten und badeten in der Elbe, bevor wir den Grill anzündeten, Stöcker für Stockbrot sammelten und Abendbrot aßen.

Thomas, Ute, Steffi und Sven beschäftigten nach dem Essen die Kids, während Andrea und Denis den Geschirrspüler ersetzten, da dieser zur dieser Zeit nicht genutzt werden konnte, was aber dem schönen Wochenende keinen Abbruch tat.

Danach saßen alle zusammen und erzählten bis unsere Kleinen in ihren Schlafsäcken verschwanden. Die Betreuer und die Großen saßen noch ein wenig länger am kleinen, lodernden Feuerchen, während Philipp, Max und Jan nochmal genauer mit Denis über ihre bevorstehende Tour am kommenden Tag sprachen. Irgendwann hieß es dann „ Gute Nacht und bis später“ und wir krochen in unsere Zelte und lauschten den „Sägewerken“ (Schnarchen) der Anderen bis uns die Augen zu fielen.

Am Morgen wachten alle nach und nach auf (ohne „Wecker“) und nach dem gemeinsamen Tisch decken und Frühstücken, wurden die Zelte abgebaut und die Autos bzw. Boote gepackt. Nach getaner Arbeit gingen die Paddler sich noch einmal frisch machen (Duschen mit kaltem Wasser) und cremten sich zum Schutz vor den Strahlen der Sonne ein. Wir verabschiedeten uns voneinander für den Augenblick und alle stiegen in ihr jeweiliges Fahrzeug.

 

Die „Reisegruppe  Sonnenschein & Wolkenbruch“

Wir, das sind Jan Eyk Kleske, Maximilian Krone, Philipp Niehoff und für diesen Tag als Tourleiter Denis Hauptvogel (also ich), starteten 11:15 Uhr vom Bootshaus des Kanuvereins Coswig (Anhalt) e.V. voller Elan bei strahlendem Sonnenschein in unser 39 Kilometer langes Abenteuer mit den Kajaks Kreon, Zeus und Mauselein. Kurz nach dem Start wurden wir von der Gierseilfähre Coswig ausgebremst. Danach verlief die Fahrt aber reibungslos und wir paddelten Richtung Roßlau vorbei an unzähligen Kormoranen, Reihern und Milanen über Vockerrode, wo Denis der Reisegruppe den Namen „Sonnenschein & Wolkenbruch“ verpasste, da der anfängliche Sonnenschein in bedeckten Himmel mit Regenwolken umschlug. In Rosslau angelegt, stiegen wir aus unseren Booten um uns zu strecken und zu stärken. Max und Jan tauschten die Positionen und es ging weiter nach Brambach. Dort angekommen verwarfen wir unseren Plan an den Elbterrassen etwas zu essen und stoppten nur, um uns nochmal zu strecken und die anderen zu informieren, dass wir uns auf der Zielgeraden befinden. Auf Höhe des Elbkilometers 271 empfing uns Familie Kleske mit einem Kaltgetränk und begleitete uns dann in sicherem Abstand. An der Fähre empfingen uns Thomas, Pauls Vater, Samara und Sven in Zweier Kajaks und unser Vorsitzender Roger Gründling mit Sportfreund Oliver Reinke, Andrea und Paul mit dem Motorsegelboot „Kehrwieder“. Sie begleitete uns und Familie Kleske in den Heimathafen (unser Bootshaus). Dort angekommen wurden wir von den übrigen empfangen, Boote wurden geputzt und sicher verstaut, bevor das Wochenende und die Tour mit Gegrilltem und lustigen Gesprächen ausklang.

 

Ein großes DANKE an unsere teilnehmenden Kinder und Jugendlichen und unser super Betreuerteam, an Familie Kleske für den leckeren Kuchen und den Kanuverein Coswig (Anhalt) e.V., dass wir ihre Gäste sein durften.   

 

*Fotos by Fam. Berger, Denis Hauptvogel und Fam. Schurz*


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