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„Was lange währt, wird endlich gut“ oder „Zurück zu den Wurzeln des Kanuclubs“

von Denis Hauptvogel.

Martin, unser zweiter Vorsitzende, und ich hatten schon länger den Gedanken, dass wir Erwachsene uns wieder mehr sportlich betätigen sollten bzw. können, gerade in den Wintermonaten von Oktober bis März, in denen es auf dem Wasser eher ungemütlich ist.

Nach mehrmaliger Diskussion, der Zustimmung unseres ersten Vorsitzenden Roger und sich der Zustimmung eines Großteils der Teilnehmer der Mittwochsrunde versichernd, stellte ich am 21. Januar 2018 einen schriftlichen Antrag bei der Stadtverwaltung Aken über die Nutzung des Berliner Hofes für unseren winterlichen Ausgleichssport. Im Berliner Hof, der ältesten noch existierenden Sporthalle, waren wir früher immer mit der Jugendgruppe in den Wintermonaten zu Gast. Aber mit der Fertigstellung der neuen Turnhalle an der jetzigen

Sekundarschule „Am Burgtor“, zogen wir mit unseren Kindern und Jugendlichen dorthin um. Für uns Erwachsene ist nicht die Nutzung der neuen Halle entscheidend, sondern ganz allgemein die Möglichkeit, uns einfach nur sportlich fit zu halten. Was liegt also näher, als sich wieder dort zu betätigen, wo wir es auch in der Jugend schon taten.

Am 5. März erhielten wir über unseren Jugendwart Thomas von Sebastian Schwab nach Absprache mit Herrn Kersten vom Teak Won Do Club und Besichtigung der Räumlichkeiten die Schlüssel und konnten so zurück zu unseren Wurzeln, was das Wintertraining angeht.

Es bedurfte einiger Anläufe zum wöchentlichen Training, welches donnerstags in der Zeit von 18:45 und 21:00 Uhr stattfindet, bis sich eine ausreichende Anzahl von Interessenten zusammenfand. Immer wieder waren Sportfreunde durch Schichtarbeit oder Krankheit verhindert.

Doch am 29. März war es dann endlich soweit. Außer Martin, Tobias und mir fanden sich auch die Sportfreunde Jens, Harry, Thomas, Marko und Reiner ein. Das Training kam gut an und so beschlossen wir, in der nächsten Woche ein weiteres Training durchzuführen. Dann zählen wir auf weitere Sportfreunde und auch Sportfreundinnen. Letztere scheinen sich noch zu zieren. Keine wollte wohl die einzige Frau unter all den Männern sein. 

*Foto von Sportreporter Trebes*

(v.l.n.r. hinten: Reinhardt Liebmann, Tobias Max, Marko Helmer und  Thomas Tschiedel;  vorn: Martin Max, Denis Hauptvogel, Harry Schwenzel und Jens Trebes)
(v.l.n.r. hinten: Reinhardt Liebmann, Tobias Max, Marko Helmer und Thomas Tschiedel; vorn: Martin Max, Denis Hauptvogel, Harry Schwenzel und Jens Trebes)

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