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Tiefenlot und Pappeltot

Im Januar, heut' hier zurück,

nutzte Hubert bis km 266,

doch das Paddelwetterglück.

Gestern noch der Pegel an cm 103,

kommt heut' das Meßschiff

"Elbegrund" vorbei.

Unser Paddler vom KCA,

ohne Frage gut unterwegs

und auch gelandet,

sucht der "Andere", ob eventuell

auf dem Flussgrund

klammheimlich was versandet.


Oben im Bootshausgelände,

heute laute Sägen und fleißige Hände...

Eine Gefahr zeigte sich

bereits letzten August,

ja seitdem wuchs

beständig der Frust.

Wiederholt kam was von oben.

Nun konnten die Kettensägen toben.

Mit 30 m kam's aus der Höh,

jetzt geht's in Stücke, 'peu 'a peu' !

Klemm'st die Zähne schon mal fest,

für Keil und Vorhammer nur ein Test.

Wer ernten will das Mistelglück,

noch findet's mehr als ein dutzend Stück.

Andere Enden

waren gut zu verwenden,

als Grenze zum grundlosen Grund.

Selbst am Parkplatz war dieser Tage

Heinzelmännchen - Einsatz,

noch 'ne Frage? 

Der Schlick ist weg,

die sonst schrammenden Äste -

ein bischen kurz,

doch so ist es das Beste.



P.S.: Weißbeerige Mistel (Viscum Album)

Misteln sind ausdauernde Gewächse, die parasitisch auf den oberirdischen Teilen (Stämmen, Ästen und Zweigen) von Gehölzen leben. Misteln sind in den Asterix-Comics ein Bestandteil des vom Druiden Miraculix gebrauten Zaubertranks. Volkstümliche Bezeichnungen der Mistel sind: Donnerbesen, Druidenfuß, Hexenbesen, Hexenkraut, Wintergrün, Bocksbutter, Albranken, Vogelkraut, Kreuzholz. (Quelle: Wikipedia)

Die Redaktion

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