Highway to well - Schnellstraße ins Vergnügen!

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von Mathias Döbbert

Seit August letzten Jahres wurde planiert und pausiert, die Richtung gepeilt, sich öfter beeilt, gebaggert und gerackert, geschwitzt bei der Hitz, gelacht und gefeixt, mit Material nicht gegeizt, der Weg abgesperrt und Kies breit gezerrt, Löcher gegraben, Asphalt aufgetragen, Rohre verlegt und die Straße gefegt, Steine geschichtet, ein Parkplatz errichtet. 

Nun ist sie fertig – die neue Schnellstraße vom Russendamm zum Bootshaus. Vorbei all der Frust vor der Lust. Keine Löcher zu umrunden, keine Pfützen zu vermeiden, keine Stöße mehr empfangen an Wirbeln und an Lenkerstangen. Nun geht's geradeaus ins Glück, zumindest doch ein gutes Stück.

Ein befestigter Parkplatz und eine asphaltierte Zufahrt direkt zum Eingangstor unseres Geländes sind weitere Boni der Straßenbauaktion. Vorausschauend verteilter Grassamen wird schon bald keimen und frisches Grün die Narben der Baulaster verdecken. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wertet unser Städtchen weiter auf. Es hilft nicht nur uns Akener Kanuten, problemloser unseren Heimathafen zu erreichen, sondern bietet auch unseren Gästen unbeschwerten Zugang zum Stadtzentrum.

 

Obwohl uns nun eine Schnellstraße ins Vergnügen zur Verfügung steht, sollten wir den „highway“ nicht als Rennstrecke missbrauchen. Durch Anfahrten in Wanderkanu-Geschwindigkeit wird er uns sicher lange erhalten bleiben. 

*Straßenbeschauer: Hubert Meyer und Mathias Döbbert*



Kommentare: 3
  • #3

    Fred Schröder - Kanuclub Fan und Gastleser (Donnerstag, 08 April 2021 15:29)

    Als ich die Überschrift - Highway to well - las, dachte ich sofort an "Highway to hell " von AC / DC. natürlich führt die neue "Schnellstraße" nicht in die Hölle sondern ins Vergnügen zum Bootshaus. Man sollte auch nicht zu schnell fahren, eher langsam, denn man genießt dann besser den Blick zum Hafen und der Aussichtsplattform. Mit dieser Straße, den Parkflächen und Rastplätzen, dem Wasser-und Gesundheitspark und "Naumanns Schuppen" ist dieser elbnahe Bereich echt aufgewertet. Ich schließe mich deshalb der Meinung von Mathias Döbbert an: Das Ergebnis ist sehenswert und wertet unser Städtchen auf. Dank den beiden Straßenbeschauern für die Fotos von den Arbeiten zur Fertigstellung der Straße.

  • #2

    Reiner Liebmann (Mittwoch, 07 April 2021 13:39)

    Ein ganz herzlicher Dank an Hubert und Mathias,
    die in Wort und Bild sehr anschaulich vermittelt haben –
    wie zu sehen, was geschehen.
    So konnte ich auch in Berlin erkennen,
    es ist sogar eine Straße für ein Inliner-Rennen.
    Den Gästen und Sportfreunden von weit, weither
    ist dies, wie eine Einladung: Kommt öfter her!
    Bis zum "Anker" stehen die Maste schon für`s Licht.
    Ich denke, bald werden hier die Hände der "schwarzen Kunst",
    erfüllen ihre Pflicht.
    Nur den Rest des Weges, so kann einem die Er(?)leuchtung kommen,
    sollen sicher unsere strahlenden Gesichter schaffen,
    da jetzt nun keine tiefen Löcher mehr klaffen.

  • #1

    Karl-Heinz Schulze (Montag, 05 April 2021 13:23)

    Wenn der neue Weg abends noch eine Beleuchtung hätte, wäre es super.