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Jung und Alt im Spreewald

GefĂ€llt 👍7

 von Marco Helmer.

Am Freitag, dem 25.08. war es endlich soweit. Die lang ersehnte 2. Jugendfahrt konnte starten. Ziel der Reise war der Spreewald, genauer LĂŒbbenau, und noch genauer der Schlossbezirk LĂŒbbenau, und jetzt ganz genau das Bootshaus der LĂŒbbenauer Kanuten 1960 e.V.

11 Kinder... Ă€h ...Jugendliche und 4 Übungsleiter hatten reichlich GepĂ€ck zu verstauen, inklusive Kuchen von Familie Berger und Familie Kleske (Vielen Dank ... war echt lecker). Nachdem die Navi's eingestellt waren, ging es los ... 3 StundenÂŽ'gen Osten.WĂ€hrend der Fahrt war tolle Stimmung in den Fahrzeugen, die auch ein paar Extra-Kilometer nicht trĂŒben konnten. Mit deutlichem Knacken und Stöhnen wurden die Beine gestreckt und der RĂŒcken gedehnt. Ankunft, dieses Zauberwort sorgte fĂŒr Erleichterung ... nicht nur bei unseren tapferen Chauffeuren. Ein Danke an Steffi, Thomas und Sven. Das Wasser wurde schnell gefunden, auch ein Platz fĂŒr die Zelte war ohne Probleme erkundet. Kohldampf plagte einige der U20 Mannschaft, also ging der Zeltaufbau zĂŒgig voran. Stulle und Toast standen neben Wurst und einem Kuchen auf der Speisekarte des Abends und jeder fand etwas, um seinen Hunger zu stillen. Wie zu Hause wurde nach dem Essen aufgerĂ€umt und der GeschirrspĂŒler gefĂŒllt. Die Arbeit war getan ... jetzt wurde gechillt. Mit Musik und Knabbereien ließen wir den ersten Abend ausklingen.

Der Samstag begann mit frischen Brötchen und einer großen Auswahl an Marmelade und Wurst. Eine kleine Einkaufsrunde spĂ€ter wurden die Boote zu Wasser gelassen. Geplant war eine Runde von 21 km. Mit einem Gruppenknuddeln stĂŒrmten wir die Spree und fanden uns in der Rush-Hour wieder. Es war doch reichlich Verkehr unterwegs. Wir reihten uns mit ein und genossen die AtmosphĂ€re. Wenig spĂ€ter versperrte ein Bauwerk unseren Weg - die erste Schleuse. Voller Tatendrang trugen wir die Boote um. Und es sollte nicht das letzte Mal gewesen sein. Jetzt ging es auch in kleine Fließe, wo etwas Ruhe herrschte und die Landschaft genossen werden konnte. So ganz nebenbei kamen wir unserem Bildungsauftrag nach und zeigten das ein Pferd nicht mit einem Rind zu verwechseln ist. Nach zwei weiteren Schleusen entschied unser Kartenleser, von der geplanten Route abzuweichen und frei zu navigieren. Nein ... er hat sich nicht verpaddelt ... ist nur spontan anders abgebogen. Es wurde langsam Mittag und so suchten wir uns eine Möglichkeit zum Essenfassen. Die Wahl fiel auf das Bootshaus Rehnus und es wurde eine Pause eingelegt. Nach Schnitzel, Fisch und Soljanka stiegen wir frisch gestĂ€rkt wieder in unsere Boote. Vorher hat Steffi aber noch schnell eine GewĂ€sserkarte organisiert, sodass unsere Individualrunde auch sicher beendet werden konnte. Was wir nicht bedachten, waren die leider fehlenden oder kaum sichtbaren Hinweisschilder zur Orientierung, was zu spontanem Abbiegen in die Fals ... nein ... individuelle Richtung fĂŒhrte. Aber auch diese Klippen störten nicht. Schließlich hatten wir Spaß und die Landschaft war traumhaft. Im Verlauf des Tages landete die Karte schließlich bei Phillip und der hatte es drauf. Ohne Umwege lotste er uns wieder nach „Hause“. Als die Boote wieder auf dem Trockenen lagen, zog ein GrĂŒppchen los und naschte ein wohlverdientes Eis, wĂ€hrend der Rest das Abendessen vorbereitete. Um dem Hunger Einhalt zu gebieten, wurden feine Sachen vom Grill serviert. GesĂ€ttigt und zufrieden legten wir alle die Beine hoch und genossen den Abend. Dieser wurde noch zufĂ€llig von einem Feuerwerk gekrönt. Mit großartigen EindrĂŒcken ließen wir dann den zweiten Abend ausklingen.

Der Sonntag begann fĂŒr einige sehr langsam und andere waren noch vor 8:00 Uhr wieder auf dem Wasser und verbrannten aufgestaute Energie. Nach einem ausgedehnten FrĂŒhstĂŒck hieß es leider Zelte abbrechen und die Boote verstauen. Mit glĂŒcklichen, aber sichtbar erschöpften Gesichtern machten wir uns bald auf den Heimweg. Dieses Mal war die Stimmung etwas ruhiger. WĂ€hrend die Einen ihren Gedanken nachhingen, schliefen Andere tief und fest. In Aken angekommen wurden die Boote gereinigt und verstaut. Ein letztes StĂŒck Kuchen bildete den Abschluss dieser sehr schönen Tour.

Mit diesen Worten möchte ich mich bei jedem von euch bedanken und hoffe auf eine Wiederholung eines solchen Wochenendes. 

*Fotos by Spreewaldreporter Marko Helmer*


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Kommentare: 1
  • #1

    Der " Aken-Berliner " Reiner L. (Montag, 04 September 2017 14:07)

    Ein freudiges Hallo der Jugendgruppe unseres Kanuclubs mit den Übungsleitern und dem Kanu-Spreewaldreporter Marko. Sehr gut finde ich die zielstrebige Umsetzung des "JahresĂŒbungsprogrammes fĂŒr die Jugendgruppe".
    Schöne Erlebnisse euerer Kanu-Jugendzeit,sie werden euch ein Leben lang in freudiger Erinnerung bleiben, denn die von
    Marko im Bild festgehaltenen EindrĂŒcke sind "Herzerfrischend"! Dir Marko, sage ich besonderen Dank fĂŒr den ausfĂŒhrlich und humorvoll gegebenen Fahrtenbericht in Wort u. Bild.
    Der Redaktion ein herzliches Danke, fĂŒr die schnelle Einstellung u. gelungene Auswahl " Foto des Tages"!
    Reiner